Die Zukunft ist hybrid

Artikel im display Magazin

 

Lange Zeit galten Messen von der Digitalisierung verschont. Das persönliche Treffen schien unersetzbar. Dann kam die Corona-Krise und plötzlich sind neue Konzepte gefragt. Wie Veranstaltungen auch nach der Pandemie von digitalen Lösungen profitieren, zeigt Expocloud.

Bei dem Begriff "hybrid" denken die meisten vermutlich an die Automobilbranche, die sich in Zeiten des Klimawandels neu aufstellen muss. Aber auch im Bereich Messen und Events sind hybride Angebote längst Thema, wenn auch aus einem anderen Grund. Denn die aktuelle Corona-Situation hat Verantwortliche zum Umdenken gezwungen und damit den Einzug digitaler Tools beschleunigt. Sicher ist: Auch nach der Pandemie wird sich der Veranstaltungsbranche einiges ändern. Virtuelle Technologien werden reale Messen erweitern, ist Dr. Christian Coppeneur-Gülz, CEO Expocloud, überzeugt: "Daraus entstehen hybride Ansätze. Im Prinzip geht es darum, die beiden Kommunikationsformen so zu kombinieren, dass die jeweiligen Stärken gefördert und die Schwächen abgemildert werden. Dementsprechend leben hybride Veranstaltungen nicht von dem Gegensatz von real und virtuell, sondern von Synergie und Symbiose." Welche Herausforderungen sind dabei zu bewältigen? Welche technische Infrastruktur wird genutzt und wie funktioniert diese? Antworten darauf liefert Coppeneur-Gülz.

Reale wie auch virtuelle Veranstaltungen haben jeweils Vor- und Nachteile. "Kombiniert man die beiden Formate, liegt auf den ersten Blick eine perfekte Symbiose vor", erklärt Coppeneur-Gülz. Das multisensorische Defizit des virtuellen Formats kann durch das Live-Format kompensiert werden. Die eingeschränkte persönliche Kommunikation des virtuellen Formats wird durch die Möglichkeit der persönlichen Kommunikation im Live-Event perfekt ergänzt. "Dies ist allerdings zu kurz gedacht, denn wir müssen beachten: Die geringeren Kosten des virtuellen Formats senken nicht die hohen Kosten des realen Formats, sie kommen hinzu. Die kürzere Vorbereitungszeit des virtuellen Formats reduziert nicht die Vorbereitungszeit des realen Formats. Auch die hohe Messbarkeit des virtuellen Events kompensiert in keiner Weise die gleichnamige Schwäche bei realen Events. Im Gegenteil, solitär könnte sich sogar das Bild verfälschen und zu falschen Schlüssen führen", gibt Coppeneur-Gülz zu denken. Folglich stellt sich die Frage, mit welchen Prozessen, Vorgehensweisen und Technologien man diese Defizite lösen kann.

Sie können den vollständigen Artikel aus der Ausgabe 4 August/September 2020 hier kostenlos downloaden.

 

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Laura Wirtz
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